Fängst du auch mit deinen Slides an für eine Präsentation?
Ich hab das jahrelang so gemacht. Folie eins aufgemacht, drauflosgetippt und erst am Schluss gemerkt: Ich weiß gar nicht genau, worauf ich hinaus will.
Jetzt mache ich es anders. Die Slides kommen zuletzt.
Ja, ich weiß, das klingt komisch. Macht aber total Sinn. Überleg mal: Bist du gefragt worden, ein Thema zu präsentieren, oder eine Slideshow zu produzieren?
Zuerst solltest du dir ein paar Fragen stellen.
- Worum geht es überhaupt?
- Wer ist mein Publikum, und was will es hören?
- Was sollen sie aus der Präsentation auf jeden Fall mitnehmen?
- Womit fängst du an, womit hörst du auf?
Und erst dann, wirklich erst dann, darfst du PowerPoint öffnen.
1️⃣ Erst das Gerüst, dann die Folie.
Stift und Zettel reichen. Beantworte die Fragen nicht nur in deinem Kopf, sondern schreib die Antworten auf. Alles, was du siehst, wird greifbarer und logischer.
2️⃣ Weniger drauf, mehr Wirkung.
Je weniger du auf deine Slide packst, desto besser. Weil genau hier die Präsenz entsteht. Hier ein kleiner Test, den du bei jeder Slide anwenden kannst: Funktioniert deine Slide ohne dich? Ja? Dann ist definitiv zu viel drauf. Eine Slide darf NIE ohne dich funktionieren, denn wofür braucht man dich dann noch?
3️⃣ Baue zwei Versionen.
Wenn du also kein Handout mehr präsentieren willst, reicht ein Slide-Deck nicht mehr. Nimm dein volles Deck, mit all den Infos, die dein Publikum zum Nachlesen braucht. Das ist deine Version für den Versand — das klassische Handout eben. Aus dieser Version machst du deine Präsentation: abgespeckt, dünn, allein nicht brauchbar. Und mit dieser Präsentation gehst du auf die Bühne. Damit du dort im Mittelpunkt stehst.
JD_Jetzt Du:
Kennst du die 4 grafischen Grundprinzipien, die aus einer Folie eine richtig gute Folie machen? Nein? Dann schreib mir, ich schick sie dir gerne zu.
Bis bald, Johanna ✨
So geht Moderation, die sich für alle gut anfühlt!



