Palms are sweaty? Gut so! Warum Lampenfieber gut für uns ist.

Lampenfieber ist kein Makel. Lampenfieber ist ein Zeichen dafür, dass dir dieser Moment wichtig ist, und dass dein Körper dich genau dorthin bringen will, wo du sein sollst: wach, fokussiert, präsent.

Kennst du diesen Moment?

Schwitzige Hände. Flacher Atem. Herzklopfen.
Der Moment kurz bevor es losgeht.
Vielleicht geht’s dir dann ein bisschen wie Eminem in Lose Yourself:

Außen ruhig. Innen Chaos.

Und der Gedanke: Warum tue ich mir das eigentlich an?

Lass mich dir eines gleich sagen: Lampenfieber ist kein Makel.

Es ist ein Zeichen.

Ein Zeichen dafür,

dass dir dieser Moment wichtig ist, und
dass dein Körper dich genau dorthin bringen will, wo du sein sollst: wach, fokussiert, präsent.

Was passiert da eigentlich?
Unser Gehirn kennt in Stressmomenten nur 3 Programme: Fight, Flight und Freeze.

Beim Sprechen vor Menschen äußert sich das oft so:

Fight – Anspannung, Druck, laute Stimme
Flight – Unruhe, viel Bewegung, schnelles Sprechen
Freeze – Blackout, leise Stimme, versteckte Hände

Das ist keine Schwäche sondern Biologie. Lampenfieber ist reine Energie.

Die Frage ist nur: Was machst du damit?

Deine Worte bewegen sich zum Klang, den du erzeugst.
Mal langsam. Mal schnell. Mal leise. Dann wieder kraftvoll.
Irgendwo ist eine Drehung dabei, vielleicht sogar eine Hebefigur.
Eine Pause. Ein Moment Stille – bevor es weitergeht.

Für Zuhörende ist das angenehm. Natürlich. Spannend.
Und für dich als Sprecher: ehrlich gesagt auch viel lustiger.

1️⃣ Verstehe dein persönliches Lampenfieber und arbeite damit.

Nervosität zeigt sich bei jedem anders. Bei mir sind es z.B. zittrige Hände und ich muss ständig aufs Klo 😊.

  • Wird dein Körper unruhig – wie äußert sich das?
  • Wird deine Stimme schneller, lauter oder leiser?
  • Ziehst du dich zurück?

 

Diese 2 Dinge helfen mir immer: Bewegung und Atmen.

z.B. Gehen oder Stiegen steigen, ausschütteln, alles anspannen und wieder lösen. Lang ausatmen, kurz halten und dann wieder ruhig einatmen.

 

2️⃣ Justiere dein Mindset in dem du die Richtung änderst.

Angst entsteht, wenn der Fokus bei dir bleibt.

Du fragst dich Was, wenn es schief geht. Was wenn mir die Worte nicht einfallen, was wenn mich die Kollegen so sehen.…?

Dreh den Fokus nach außen:

  • Warum bin ICH hier?
  • Was habe ich zu geben?
  • Wem kann ich heute weiterhelfen?

 

Das nimmt dir den Druck und deinen Gedanken eine neue Richtung.

 

3️⃣ Mach den Moment zu deinem, du bist ja schließlich schon da!

Frag dich: Worauf freue ich mich bei diesem Auftritt?

Vielleicht:

  • auf eine gute Frage von einer Kollegin
  • auf einen echten Moment mit dem Publikum
  • oder einfach darauf, dass du es wieder einmal geschafft hast

Dann wird aus deiner Nervosität Vorfreude und aus dem Lampenfieber dein Spotlight.

Von FEAR zu FOCUS

FEAR heißt oft: Face Everything And Run. Aber du kannst dich auch entscheiden für:

👉 Face Everything And Rise.

JD_Jetzt Du:

Was ist dein persönliches Power-Ritual bevor der nächste Auftritt kommt? 
Bewegung, Musik, Atmung – oder etwas ganz anderes?

Schreib mir. Ich bin neugierig.

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JOHANNA DUCHEK

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