Warum Präsenz so viel bewirkt.
Studien aus der Kommunikations- und Führungsforschung zeigen: Menschen, die als präsent wahrgenommen werden,
- gelten als kompetenter und vertrauenswürdiger
- werden als empathischer eingeschätzt
- erzeugen mehr Beteiligung in Gesprächen
- steigern die Effektivität von Meetings
Warum?
Weil Präsenz Aufmerksamkeit bündelt.
Und Aufmerksamkeit ist heute die knappste Ressource im Raum.
Wenn du wirklich zuhörst, wirklich hinschaust, wirklich reagierst, fühlt sich dein Gegenüber gesehen. Und gesehen werden ist die Basis von Verbindung. Aber wie zeigt sich Präsenz konkret?
👩💻 Im Meeting:
- Du hörst zu, ohne parallel Mails zu checken.
- Du stellst eine Anschlussfrage, die zeigt: Ich habe dich verstanden.
- Du fasst kurz zusammen, bevor du deine Meinung sagst.
💬 Im Gespräch:
- Dein Blick bleibt beim Gegenüber.
- Du lässt ausreden.
- Du reagierst – nicht reflexhaft, sondern bewusst.
🎤 Auf der Bühne:
- Du machst Pausen.
- Du hältst Blickkontakt.
- Du stehst ruhig, statt nervös Energie zu verstreuen.
Du merkst, Präsenz heißt nicht: viel machen, sondern ganz im Gegenteil: bewusst da sein.
Eines gilt immer: Präsent sein heißt Monotasking.
Nicht hier reden und innerlich schon beim nächsten Punkt sein. Nicht zuhören und gleichzeitig antworten vorbereiten.
Sondern: hier. Jetzt. 100 % da.
Und online?
Du liegst ganz richtig: Kamera an allein reicht nicht. Online-Präsenz zeigt sich durch:
- dein Blick in die Kamera (nicht nur auf dein eigenes Bild)
- die Kamera auf Augenhöhe
- eine Handbreit Platz über deinem Kopf
- ein ruhiger Hintergrund
- eine aktive Mimik statt einem eingefrorenem Gesicht
Und vor allem: nicht nebenbei tippen, nicht nebenbei essen, nicht nebenbei „nur kurz was erledigen“.
👉 Fühlst dich ertappt?
Präsenz beginnt mit einer einfachen Frage:
Bin ich gerade wirklich hier?
JD_Jetzt Du:
Nimm dir heute ein Gespräch und sei präsent statt present. Ohne Multitasking. Ohne Ablenkung.
Was war anders?
Schreib mir – ich bin neugierig.
Bis bald,
Johanna ✨



